Berichte

 

ADAC Trial 2017, Bad Salzuflen-Wüsten, Finale zur Deutschen Motorrad Trial Meisterschaft

Die besten Trialfahrer/innen Deutschlands küren am 14. und 15. Oktober 2017 ihre Sieger. Große Erfolge der regionalen Fahrer aus OWL

Über 1000 begeisterte Zuschauer konnten am vergangenen Wochenende in Bad Salzuflen-Wüsten verfolgen, wie die besten Fahrerinnen und Fahrer des Motorrad Trialsports um die Entscheidung in der deutschen Trialmeisterschaft kämpften.

Der MSC Wüsten, e.V. im ADAC, rief mit den befreundeten ADAC OWL Ortsclubs MSC Brake, MSC Bielefeld Sieker, MSC Leopoldshöhe und dem DMSC Bielefeld dazu auf, im schönen „Nordlippischen Bergland“ hochklassigen, attraktiven Motorsport anzuschauen. Für die zahlreichen Zuschauer wurde bei besten Wetterbedingungen ein Shuttle Service eingerichtet, um bequem an den im Ort verteilten sogenannten Sektionen, atemberaubende, teils fast schon an Akrobatik grenzende Fahrkünste auf Spezialmotorrädern zu bestaunen. Durch die Cateringabteilung des MSC Wüsten bestens versorgt, entstand hier eine entspannte Atmosphäre, und die besten fahrerischen Leistungen wurden in toller Stimmung lautstark mit Beifall belohnt.

Zwischenzeitlich war der Zuschauer-Zuspruch gar so groß, dass die freundlicherweise durch die Firma König & Kixmöller, Autoruf Gruppe, zur Verfügung gestellten Kleinbusse an ihre Grenzen stießen. Kurzerhand versuchten einige Vereinsmitglieder mit ihren eigenen Fahrzeugen einen nahezu reibungslosen Ablauf wieder herzustellen. „Man braucht sich gar nicht groß zurechtfinden müssen, einfach entspannt befördern lassen und einen sehr interessanten Motorsport bestaunen, den ich in dieser Form zum ersten Mal besuche“, war ein Kommentar eines angereisten Zuschauers. „Da komme ich nächstes Jahr bestimmt wieder!“

Nicht nur stattliche, künstlich angelegte Hindernisse in der Zielsektion am Sportplatz, Heimat des SV Wüsten (Fußball) und des MC Wüsten (Schwerpunkt Kartsport), die von den Trialpiloten/innen geschickt und ohne Abstützen z.B. mit den Füßen – denn dies bringt Strafpunkte – gemeistert werden mussten, sondern gerade auch die spektakulären „natürlichen“ Sektionen in den freundlicherweise von Wüstener Grundstückseigentümern zur Verfügung gestellten Bereichen, verlangten den Teilnehmer/innen ihr bestes Können ab.

Wie schon im Vorfeld zu erwarten war, konnte erneut der letztjährige Deutsche Meister Franz Kadlec aus Reichsbeuern (AMC Holzkirchen) das Finale in der Klasse 1 und so auch die Meisterschaft, souverän für sich entscheiden. In der Trial-WM aktuell auf Platz 9 unter den Top-Ten unterwegs, konnte ihm keiner seiner Konkurrenten Paroli bieten. Ein wahres Ausnahmetalent!

Bei den Damen gelang es Theresa Bäuml aus Winningen (AC Mayen) einen hochverdienten „Triple“ hinzulegen. Musste sie sich am Samstag noch gegenüber Ina Wilde aus Schwerte (MSC Werl), die bereits 4 mal Deutsche-  und auch wie Theresa schon Europameisterin war, auf Platz 2 geschlagen geben, gelang ihr am Sonntag durch einen fantastischen Lauf der Sieg und somit der dritte Titel „Deutsche Trial Meisterin“ in Folge.

In der Klasse 2 (DMSB Trial Cup) durfte sich Philipp Mackroth aus Langenfeld (ADAC Pfalz e.V.) und in der Klasse 3 (DMSB Trial Pokal) Robin Schmidt aus Wald-Michelbach (Eifel-Trial-Team) auf das höchste Treppchen stellen. Die Senioren-DM war für Olaf Sacht aus Eckernförde fast schon reine Formsache. Obwohl am Samstag Platz 3 und Sonntag Platz 2, konnte er durch seine konstante Leistung in dieser Saison den Titel holen.

Besonders anerkennend würdigte der Bad Salzufler Bürgermeister, Herr Roland Thomas, nicht nur diese Leistungen bei der Pokalübergabe, sondern sichtlich stolz auch die Leistungen unserer regionalen Teilnehmer. So konnte sich besonders Kevin Spiekerkötter aus Bielefeld (MSC Sieker) den Vize-Titel in der Klasse 3 (DMSB Trial Pokal) sichern. Markus Schütte aus Spenge (MSC Brake) konnte sich in der Königsklasse 1 um zwei Plätze nach vorn auf den 6. Rang „hochfahren“. Für Markus dürfte sogar nächstes Jahr 2018, bei seiner konstanten Leistungsabgabe, ein Platz auf dem Treppchen drin sein.

Der Anwesende Sportleiter des ADAC OWL, e.V., Herr Bernd Noltekuhlmann, dankte bei der Siegerehrung den Organisatoren und allen Helfern aus dem Vereinsverbund für Ihre vorbildliche Organisation: „Es freut den ADAC, als großer Unterstützer dieses tollen Motorsports, so ein besonderes Prädikat und alle Teilnehmer/innen in Ostwestfalen beheimatet haben zu dürfen.“

 

 

Bericht vom „MSC Wüsten – Camp“, 30.5.-01.06.2014

Von Kerstin, Olli und Eric

Unser Verein ist groß, was die Anzahl der Mitglieder anbetrifft. Es wird regelmäßig auf unserem vereinseigenen Gelände trainiert, aber oft sehen sich die Mitglieder wenig, weil viele fast jedes Wochenende zu Rennen und  Motorsportveranstaltungen unterwegs sind.

So reifte der Gedanke – wie „früher“ – ein gemeinsames Wochenende zu veranstalten. Bis vor einigen Jahren war es Tradition, zu Pfingsten auf dem Motorsportgelände in Wüsten zu zelten/campen, gemeinsam zu trainieren, abends bei geselligem Zusammensein, Gegrilltem und Getränken „Benzin zu reden“, Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen, morgens gemeinsam aus den Zelten zu krabbeln, zu frühstücken – einfach im Verein und in der Gemeinschaft ein paar schöne Tage zu erleben. Vereinsleben leben.

So wurde kurzerhand auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung das letzte Maiwochenende 2014 als Termin des immer recht vollgestopften Motorsportkalenders eingeplant, und die Organisation für das MSC Wüsten-Camp 2014 in Angriff genommen.

Start war mit der Anreise und dem Aufbau von Zelten und Wohnfahrzeugen am Freitagmittag. Neben einem entspannten, von Kerstin, Olli und Jannis an allen Tagen durchgeführten MX-/Enduro-Fahrerlehrgang für die ca. 30 Fahrer, wurde den insgesamt etwa 60 Teilnehmern auch die Möglichkeit geboten, auf den freundlicherweise vom ADAC-Trialsportbeauftragten Werner Hägerbäumer zur Verfügung gestellten Trialmotorrädern, unter der Anleitung von Eric zu fahren und trainieren. Dank an Uwe Albertsmeier, den MSC Wüsten–Trialbeauftragten, der die Moppeds vom Wernerabgeholt hat, damit sie pünktlich zur Verfügung standen (Danke auch fürs Waschen und Wiederwegbringen).

Nicht nur die Fahrer, auch die Eltern/Betreuer nahmen die Gelegenheit wahr „Trial-Benzin zu schnuppern“ – die Trialmotorräder lieferten einmal einen Blick über den Tellerrand, haben aber auch beim einen oder anderen dazu ge(ver-)führt, über den Einstieg in den Trialsport nachzudenken ;-).

Um das Ganze ein wenig abzurunden, haben sich die Organisatoren ein paar Spielchen auf dem Motorrad ausgedacht. Geschicklichkeitstraining mit dem MX- oder Trialmopped in einem kleinen „Vereinswettbewerb“ – Wenden in der Ab-/Auffahrt des Tablesprunghügels, Balanceübungen, Motorradweitsprung oder eine Slalomstaffel Betreuer gegen Fahrer.

Für diesen Wettbewerb sponserte uns die Firma ORP-Niewald tolle Sachpreise für die Siegerehrung! Außerdem gab es einen Pokal für den „1. Ersatz-Trialfahrer des MSC Wüsten-Camp 2014“, den Niko Beer sich durch seinen nahezu perfekten Bunny-Hop mit dem Trialmotorrad  über das Kantholz und die besten Wertungspunkte in der Trialstaffel sicherte.

Abends dann wurde lecker gegrillt, getrunken (Alkohol natürlich nur die Erwachsenen ;-), geplauscht und gemütlich zusammengesessen und zur Gitarre gesungen. Vielen Dank an dieser Stelle an Fitten, Mecki, Harry und Shake, die sich im Vorfeld um die Speisen,  Getränke und die Hütte gekümmert haben, unseren Geländewart Christian, der die Rahmenbedingungen voll im Griff hatte, und allen, die unseren Chefcaterer Stefan und seine Melanie beim Verpflegen unterstützt haben.

Am Sonntagmorgen klang ein ereignisreicher Event mit einem gemütlichen Frühstück aus.

Das Projekt „Vereinsleben leben“ war ein voller Erfolg und für alle Beteiligten ein tolles Wochenende. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!

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Trial

Am 25.05.2014 richtete der MSC Wüsten zum nunmehr 56. Mal ein Trial aus. Im Vorfeld haben die Wüstener mit Unterstützung von Vereinskameraden aus Sieker und Brake wieder ein paar schöne Prüfungen in ihr Vereinsgelände gezaubert.
Wie immer in Wüsten ist die Spurauswahl so gut oder schlecht wie das Wetter – der Boden kann einem bei Matsch zum Teil schon schwer zu schaffen machen, was die Wüstener stets versuchen zu berücksichtigen.
Das Wüstener Gelände bietet auch immer wieder Abwechslung, von der Natursektion in mit Bäumen bewachsenen Hängen bis zu Steinsektionen und anspruchsvollen Oxern.
 So kam es, wie es kommen musste – am Abend zuvor kam der Regenschauer. Trotzdem fanden zum Jugend- und CS-Trial insgesamt 44 Fahrer nach Wüsten, um 6 Sektionen in 4 Runden zu befahren. Morgens war die erste Runde schon etwas anstrengend. Als sich die Sonne durchbiss und mehr und mehr der Boden abtrocknete, wurden auch die schweren Passagen in der fast schwersten Sektion 1 mit den engen Kehren um die Bäume fahrbarer.
Zwar musste man in Sektion 2, die mit einem Drainagelauf durchzogen war die rote, schwarze und gelbe Spur herausnehmen – nur die höheren Klassen kamen noch mit dem Matsch zurecht – dafür lief es für alle in den Stein- und Oxersektionen 4 und 5 bedeutend besser. Auch eine Bachdurchfahrt war diesmal in Sektion 3 wieder dabei. Eine schöne Natursektion ohne künstliche Hindernisse, aber mit tückischen Wurzelauffahrten. Den Schluss bildete mit Sektion 6 eine Mischung aus allem.
 
War zu Anfang noch der eine oder andere ob der glatten Bodenverhältnisse am knurren, wurden die späteren Rundenergebnisse doch immer besser. Man schien einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad getroffen zu haben, sodass nach der Siegerehrung alle Teilnehmer zufrieden nach Hause fuhren.

 

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Sonntagsfahrverbot

Liebe Vereinsmitglieder,

nicht wenige von uns nehmen regelmäßig aktiv an Veranstaltungen teil, was dann eine gewisse
Reisetätigkeit erfordert. Als Fahrzeugkombination zum Transport des Motorrades als auch zur
Nächtigung am Veranstaltungsort dient neben der Goldlösung „Wohnmobil mit großem Staufach
oder Heckträger“ gern ein Kleintransporter mit Wohnanhänger, einer auch im Alltag flexibel
nutzbaren Variante.

Dass sich der Fahrzeugführer eines solchen Gespannes an Sonn-und Feiertagen in einer rechtlichen
Grauzone bewegt, ist dabei nur wenigen bekannt.

So verbietet nämlich § 30 der Straßenverkehrsordnung (StVO) eigentlich grundsätzlich die
Verkehrsteilnahme von LKW an Sonn-und Feiertagen zwischen 0:00 Uhr und 22:00 Uhr, wenn diese
einen wie auch immer gearteten Anhänger mit sich führen!

Sicherlich hatte der Gesetzgeber bei der Formulierung des § 30 StVO ursprünglich den gewerblichen
Güterverkehr vor Augen. Und so wurde unter anderem auch das zu unserem Zweck genutzte LKWWohnanhänger-
Gespann Thema einer Arbeitsgruppe der Bundesländer, welche dann eine Grundlage
zu Ausnahmemöglichkeiten schuf. Dabei wurde unter anderem definiert:

Das Sonntagsfahrverbot gilt nicht für
...
1.6 Wohnwagenanhänger und Anhänger, die zu Sport-und Freizeitzwecken hinter LKW bis zu einer
zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t geführt werden
...

Leider setzen nicht alle Bundesländer diese Ausnahmemöglichkeit um.

Um euch eine Reise-Planungshilfe an die Hand geben zu können, haben wir die Verkehrsministerien
aller Bundesländer nach der derzeitigen Umsetzung befragt.10 von 16 Bundesländern haben bisher
geantwortet. Die Auflistung der Länder ist also noch nicht vollständig!

In folgenden Bundesländern ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit der oben beschriebenen
Fahrzeug-Kombination und zum entsprechenden Zeitpunkt erlaubt:

Nordrhein -Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bayern, Baden-
Württemberg, Sachsen

Nachfolgend genannte Bundesländer verlangen für die entsprechende Nutzung seiner Straßen auch
weiterhin eine kostenpflichtig beim Straßenverkehrsamt zu beantragende Ausnahmegenehmigung.
Ohne diese wird es im Falle einer Kontrolle vor Ort unangenehm und teuer:

Hessen, Brandenburg

(ACHTUNG: es könnten ggf. noch weitere Bundesländer eine Ausnahmegenehmigung erfordern)

Berücksichtigt bei eurer Reiseplanung also, WANN ihr WO unterwegs seid. Bedenkt aber bitte auch,
dass es sich bei der noch unvollständigen Aufzählung um die momentan angewandte Praxis handelt,
welche durch zukünftige Regelungen veränderbar sein könnte.

Viele Grüße

Euer Verkehrsreferent

 

SYKE

Am 06.04. fand der 1 Lauf des ADAC-Niedersachsencup 2014 in Syke statt. Wie erwartet kamen bei recht gutem Wetter viele Teilnehmer zur ersten Norddeutschen MX-Veranstaltung.
In der MX 4 ( 65 ccm ) konnte Floyd Wiemann seinen ersten Podestplatz 2014 mit dem dritten Platz feiern. Auch Sarah Kretschmer fuhr in der Damenklasse auf das Podest mit einem 3. Platz. Niko Beer erreichte in seiner erst 2. Saison in einer starken  MX3 - Klasse ( 85 ccm ) den guten 9. Platz. Dietmar Spranger vertrat den MSC in der Seniorenklasse 2 ebenfalls mit einen tollen 9. Platz.
Insagesamt wurde der MSC durch 15 Fahrer vertreten. In der Teamwertung steht das Team MX-Shop24, vertreten durch 5 Fahrer des MSC Wüsten, auf Platz 6 v. 15 angetretenen Teams. Der nächste Lauf ist am 04.05. in Wildeshausen.

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Wir möchten Euch bitten von euren Motorsportveranstaltungen einen kurzen Bericht und Fotos zu schicken.
Wir werden diese Infos an unsere Kontakte zur lokalen Presse weiterleiten und die Berichte hier online veröffentlichen.
Schreibt daher fleißig!

Mit motorsportlichen Grüßen

MSC Wüsten e.V. im ADAC

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